Es geht weiter… Mietschulden Frau W. – Offenbarungseid und Haftbefehl

Frau W. hat selbst die Ratenzahlungsvereinbarung mit dem Gerichtsvollzieher nicht gehalten. Ich stehe in engem Kontakt mit dem Gerichtsvollzieher und habe die Abnahme des Offenbarungseids beauftragt. Zu dem festgesetzten Termin kam Frau W. jedoch nicht. Im nächsten Schritt wird nun ein gerichtlicher Haftbefehl festgesetzt. Nach meinem Verständnis kann Fr. W. dann in Haft genommen werden bis sie den Offenbarungseid geleistet hat.

Aber wer läßt schon gern die Hosen runter… mal schauen wie es weitergeht. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich.

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3 Antworten zu Es geht weiter… Mietschulden Frau W. – Offenbarungseid und Haftbefehl

  1. Gast schreibt:

    kennst Du den Spruch:

    Leben und leben lassen?

    Wer hat Dir Deine Mieterin ausgesucht?

    Mit der Einstellung Geld um jeden (menschlichen) Preis wirst Du nie finanziell unabhängig.

    Einfach mal darüber nachdenken.

    Ich empfehle Dir von diesem Film (http://video.google.com/videoplay?docid=1352552668588051041) den Abschnitt 5 min bis 25 min, dann wirst Du erkennen, dass in unserem monetären eine Insolvenz stets eingeplant ist.

    Ein Blogbeitrag wie Du über diese 20 Filmminuten denkst würde mich dann sehr interessieren.

  2. Tobias schreibt:

    Danke für deinen Kommentar. Ich werde mir das Video ansehen möchte aber vorab schonmal auf deine Fragen antworten.

    Klar habe ich die Mieterin ausgesucht, aber im guten Glauben auf eine pünktliche Mietzahlung. Sympathie und Vertrauen waren die Kriterien bei der Auswahl. Andere Vermieter verlangen zwischenzeitlich einen halben Offenbarungseid (Schufa-Auszug, Lebenslauf, Arbeitsvertrag).

    Und auch auf die Stundung der Kaution habe ich auf Vertrauensbasis zugelassen.

    Umso enttäuschter bin ich von Frau W. Ich bin offen und kompromissbereit auf sie eingegangen und habe ihre Umstände berücksichtigt. Die Miete wurde mehrmals versprochen, die Fristen vergingen und es gab nie eine Entschuldigung. Auch im Umgang mit dem Gerichtsvollzieher wurden Versprechungen nicht eingehalten.

    Teilzahlungen sind immer möglich, auch Kleinstbeträge. Im Bekanntenkreis gibt es eine Teilzahlung von fünf Euro monatlich. Es gibt einen großen Unterschied zwischen nicht können und nicht wollen.

  3. mioblog schreibt:

    Ich denke dass der Schritt den Du jetzt gehst ok ist, Du hast lange versucht „im Guten“ eine Einigung mit dem Schuldner zu finden und warst auch kompromissbereit.

    Wäre der Ex-Mieter auf Dich zugekommen, hätte Dir seine Situation geschildert und würde versuchen die Schulden (zumindest zum Teil) zu begleichen, müsstest Du mit Sicherheit nicht diesen Schritt gehen. Ob die EV was bringt wird sich zeigen, meistens ist in solchen Fällen nicht viel zu holen. Selbst wenn das Einkommen über der Pfändungsgrenze ist, liegen meistens schon andere Pfändungen so dass man gar keine Chance hat sein Geld je wieder zu sehen. Versuchen sollte man es aber allemal. Hast Du schonmal darüber nachgedacht ein Inkassounternehmen einzuschalten?

    Generell sind Gläubiger bereit Kompromisse einzugehen wenn man auf Sie zukommt. Ich selbst zahle an einige Gläubiger Raten unter 3 Euro (an einen sogar nur 1,88 € / Monat).

    Das Video ist übrigens sehr interessant, vor allem die Erkenntnis woher Geld eigentlich kommt, was es eigentlich ist und dass nur 3% des sich im Umlauf befindlichen Geldes wirklich „physisches“ Geld ist (die anderen 97% sind nur „digital“.

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