Steigende Energiepreise und Einsparungspotential

Gestern habe ich die Jahresabrechnung meines Energieversorgers erhalten. Es besteht ein Guthaben von knapp 30 EUR und im Vergleich zu den Vorjahren ist mein Stromverbrauch um weitere 10% gesunken.

Der durchschnittliche Stromverbrauch eines 1-Personen-Haushaltes liegt bei etwa 1.800 kWh – mein Stromverbrauch bei 1.500 kWh. Als ich vergangenes Jahr umgezogen bin habe ich darauf geachtet, nur Elektrogeräte der Energieklasse „A“ anzuschaffen. In der Anschaffung natürlich etwas teurer sparen sie jedoch in den Folgejahren etliche kWh. Ebenso hatte ich die Beleuchtung von Anfang an mit Energiesparbirnen realisiert und Geräte wirklich abzuschalten ist auch schon länger Praxis.

Obwohl ich nicht gegen Kernenergie bin habe ich mich damals für den Ökostrom Tarif des lokalen Anbieters entschieden. Der Unterschied bei meinem Jahresverbrauch liegt bei 12 EUR für das gesamte Jahr. Die Energie wird dabei zu 100% aus erneuerbaren Energien geliefert, ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall.

Nach einem sehr detaillierten Strom-Check der Initiative Energieeffizienz sollte der Energieverbrauch für meinen Haushalt bei 1.300 kWh liegen. Umso überaschender war das Ergebnis der Auswertung – demnach liegen die größten Verbraucher in folgenden Kategorien:

Daraus leite ich folgende Maßnahmen ab:

  • kleinere Geräte wie DSL-Router, Modem während den Leerlaufzeiten (nachts und tagsüber) mit einer Zeitschaltuhr abschalten
  • Geschirrspüler seltener benutzen
  • Kühlschranktemperatur auf 8 Grad erhöhen

Wer hat schon mal den tatsächlichen Energieverbrauch seiner Elektrogeräte kontrolliert?

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4 Antworten zu Steigende Energiepreise und Einsparungspotential

  1. Dennis schreibt:

    Hm, ich wundere mich ein bischen über den doch hohen Stromverbrauch. Wundere mich auch über den angegebenen Durchschnittsverbrauch.

    Also ich bin auch Single und lebe alleine und verbrauche nie mehr als 1.000 KWh. Und das obwohl mein Notebook inkl. DSL & Co. 24 Stunden am Tag läuft. Kühlschrank konstant auf 6°C eingestellt.

    Und nur zur Info, aber diese Zeitschaltuhrgeschichten, da war ich auch Mal Fan von. Bis ich feststellte, dass man die Lebenszeit hoch technischer Geräte damit drastisch reduzieren kann. Kommt dann im Endeffekt nur teurer… Sollte man im einzelnen also unbedingt näher prüfen.

    Ich hab allerdings keinen Geschirrspühler und Warmwasser und Herd mit Gas, was sowieso immer sehr viel günstiger ist als Öl oder Strom. Vielleicht kommt daher also der geringere Stromverbrauch bei mir.

    Übrigens habe ich auch gerade den Stromanbieter gewechselt. Da gab es letzten Monat noch nette Angebote, bevor mein örtlicher Versoger erhöhte. Habe mir den aktuellen Preis vor der Erhöhung erstmal für ein Jahr gesichert und gleichzeit noch ein Bonus von 80,- EUR als Neukunde kassiert… 😉

  2. Pingback: Steigende Energiepreise und Einsparungspotential - Teil2 | Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit & mehr Raum für das Wesentliche

  3. bluestar schreibt:

    Stromanbieter wechseln … richtig … warum nicht? Ich würde aber beim Wechsel ein paar Sachen beachten:
    1. Niemals, aber auch niemals in Vorkasse treten a la Stromverbrauch für ein Jahr im voraus bezahlen!!!! Erstens weiß man nicht, ob es den Versorger in einem Jahr noch gibt (dann ist das Geld futsch). ZWeitens zahlt man drauf, wenn man dann doch weniger verbracuht und bei Mehrverbraucht ist ist dieser zumeist deutlich teurer.
    2. Passt auf, dass ihr bei den Kosten für den Strom den Startbonus nicht für jedes Jahr einplant. Den gibts doch nur einmal und Portale wie Verifox beziehen den Bonus in die Vergleichsrechnun gmit ein!!! Sprich, ab dem zweiten Jahr sieht die Rechnugn ganz anders aus …
    3. Rechnet bei den Kosten für den Strom am besten gar nciht erst nachträgliche Gutschriften ein sondern seht sie als netten Nebeneffekt (wenn auch eigentlich nicht vernachlässigbar klein). Grund: Ich habe schon die ersten Berichte im Finanztest gelesen und auch von einem Arbeitskollegen gehört, dass es bei den Bonuszahlungen am Ende des ersten Vertragsjahres zu Problemen mit dem Versorger kommt. Die Verrechnung bleibt nämlich aus und man muss den Versorger mehrfach darauf hinweisen und anmahnen. Ich kann natürlich nicht sagen, wie weit verbreitet diese Taktik ist, aber – als Beispiel – auch die Telekom bestreitet die nachweislich betriebene Strategie, ihre Exkunden beim Anbieterwechsel zu blockieren. Im Finanztest war, wenn ich mich richtig erinnere, TelDaFax als negatives Beispiel aufgeführt … udn die führen ja häufig die Vergleiche bei Verifox an.

  4. Tobias schreibt:

    Hallo Bluestar,

    danke für deine rege Beteiligung und die Tipps. Kann dir nur zustimmen. 😉

    Habe bei Vertragsabschluss auch auf die von die genannten Punkte geachtet; den Neukundenbonus habe ich bei der Einsparung nicht eingerechnet.

    Überrascht war ich doch über die regionalen Preisunterschiede. Meine Eltern wohnen in einem anderen Bundesland und lt. Preisvergleich ist der lokale Anbieter bei weitem der Günstigste.

    Hast Du eine Erklärung dafür?

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