Wertentwicklung der eigenen Arbeitskraft

Unsere Gesellschaft wandelt sich in großen Schritten zu einer Wissengesellschaft – ganze Menschentrauben verschwinden täglich in den vielen Glaskästen die in den Grossstadthimmel ragen. Da steckt kein Handwerk mehr dahinter, sondern Kopfwerk. Forscher und Unternehmen beschäftigen sich schon einige Zeit mit der Frage, wie der Firmenwert bei wissensintensiven Unternehmen bilanztechnisch aktiviert werden kann. (Link1)

Auch ich habe mich damit beschäftigt, ob Studium/Weiterbildung, Berufserfahrung, Softskills nicht eine Steigerung meines Vermögens bedeutet. Tatsächlich ist es einfach finanzielle Ausgaben für Weiterbildungen zu aktivieren; aber wie bewertet man den Nutzen? Wie bewertet man Erfahrungen, berufliche Erfolge?

Ich habe mich  entschlossen keine finanzielle Bewertung meines Berufswertes vorzunehmen. Stattdessen gibt es die Ausgabengruppe „Zukunftspaket zur Erhaltung/Förderung der Geistigen & Körperlichen Fitness“.  Diesem Ausgabenblock widme ich ein Budget von 8% meines frei verfügbaren Einkommens.

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2 Antworten zu Wertentwicklung der eigenen Arbeitskraft

  1. bluestar schreibt:

    Ich kann dir nur dazu gratulieren, solch buchhalterische Kunstgriffe, wie sie sonst nur BWLler vollführen, um auch noch die letzte Schwachsinnsentscheidung auf Managementebene schönzurechnen, vollführen!!!
    Ich mein, man kann ja mal probieren, zum Bäcker zu gehen und dem klar zu machen, man habe jetzt diese oder jene Qualifikation … damit einen (theoretischen) bilanztechnischen Wert und dafür (den bilanztechnischen Wert) hätte man jetzt gern ein Brötchen. 🙂 Das Gesicht des Bäckers möcht ich in dem Moment gern sehen …
    ==> Das einzige was zählt, ist die klingende Münze, welche ich REAL im Portemonaise habe (und was ich dafür im Laden zu kaufen bekomme)!

  2. Tobias schreibt:

    Hallo Bluestar,

    Du hast natürlich Recht – die gleiche Schwierigkeit ergibt sich auch bei der Bilanzierung von Image als inmaterialles Vermögen. Allerdings finde ich es schon interessant, komplizierte und hochtheoretische Ansätze aus der Welt großen Betriebswirtschaft zu untersuchen und auf das eigene Universum zu übertragen.

    Bei vielen Dingen stecken ganz grundsätzliche Überlegungen, die viele von uns ohne große Überlegung schon leben.

    Das Modell der Abschreibung für Anlagevermögen auf hohe Bildungsausgaben zu übertragen finde ich wiederum nicht abwägig. Im angelsächsischen Raum ist es gar nicht unüblich in Universitätsrankings das Kriterium des ROI für die Studiengebühren zu finden. Die Seriosität dieser Angabe mal dahingestellt…

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